Billwerder30-Bergedorf120-Neuallermoehe2

Verfahrensschritt

Interne Bearbeitung 1

Zeitraum

Behörde

Bezirksamt Bergedorf

Planungsanlass

Durch den Bebauungsplan mit der vorgesehenen Bezeichnung Billwerder 30 / Bergedorf 120 / Neuallermöhe 2 sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung des neuen Stadtteils Oberbillwerder mit Stadtquartieren für insgesamt etwa 6.000 bis 7.000 Wohneinheiten und etwa 4.000 bis 5.000 Arbeitsplätzen in gemischten Nutzungen geschaffen werden. Ziel ist es, einen wesentlichen Beitrag für den Hamburger Wohnungsmarkt und für die Schaffung von Arbeitsplätzen zu leisten. Bestandteile der Planung sind unter anderem ein zentraler Versorgungsbereich, soziale Infrastrukturen, eine Hochschule, Mobilitätszentren und Grünflächen. Insbesondere sind Kerngebiete, Urbane Gebiete, Allgemeine Wohngebiete, Parkanlagen, Flächen für den Gemeinbedarf, Sportanlagen sowie naturschutzfachliche Ausgleichsflächen vorgesehen.

Ansprechpartner für Bürger

Die Äußerungen und die Erörterung mit der Öffentlichkeit werden derzeit für die Befassung in den politischen Gremien ausgewertet.

Aretius Klosa
Tel.: 42891-4521
Katrin Hilpert
Tel.: 42891-4549
Klaus Wittmann
Tel.: 42891-4520

Aktuelle Mitteilungen

Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit endete am 15. April 2021.

16.04.2021

Die Äußerungen und die Erörterung mit der Öffentlichkeit werden derzeit für die Befassung in den politischen Gremien ausgewertet.

25. März 2021 bis zum 15. April 2021: Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit

Gemäß § 3 Absatz 1 des Baugesetzbuchs ist die Öffentlichkeit möglichst frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung,

Sie können an dieser Stelle Einsicht in die Karte des Verfahrens nehmen.

Ihr Ort wurde markiert

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Sachdatenabfrage

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Fehler

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Alle in der Karte dargestellten Inhalte sind auch in den Planungsdokumenten enthalten. Die Karte dient zur besseren Verständlichkeit. In der Karte können Sie mithilfe der links von der Karte zu findenden Kartenwerkzeuge unter anderem Einzeichnungen vornehmen und diese mit Ortsbezug in einer Stellungnahme vermerken oder auch Kartenebenen ein- oder ausblenden. Darüber befindet sich der "Reden Sie mit"-Button, um eine neue Stellungnahme zu verfassen. Sie können dort ggf. auch die Funktion "Kriterien am Ort abfragen" nutzen, um die Inhalte besser nachzuvollziehen und spezifischer Stellung zu nehmen.

Sie können an dieser Stelle Einsicht in die Dokumente des Verfahrens nehmen.

Sie sehen hier die Stellungnahmen, die von Beteiligten zu diesem Verfahren eingereicht und zur Veröffentlichung freigegeben wurden, nachdem der Verfahrensträger dem zugestimmt hat.

Stellungnahme #1097

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Zum Thema Überschwemmungsgefahr umliegender Stadtteile:

Welche Empfehlungen geben die Wasser- und Bodenverbände im 15 Kilometer-Umkreis von Oberbillwerder sowie der Hamburger Wasserverbandstag um die durch das Bauvorhaben Oberbillwerder mögliche Überschwemmungsgefahr umliegender Stadtteile vollständig zu vermeiden?

Können diese Empfehlungen vollständig und termingerecht bis zum Beginn der Erdarbeiten in Oberbillwerder umgesetzt werden? Wenn nein, wieso nicht?

Stellungnahme #1096

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Ein wichtiger Grundsatz laut Baugesetzbuch ist, die öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen. Welche Rechtsrisiken bestehen diesbezüglich beim Projekt Oberbillwerder?

Stellungnahme #1095

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Bei den Verkehrsprognosen wird immer wieder darauf Bezug genommen, dass die S-Bahn durch Taktverdichtungen und längere Züge leistungsfähig genug sei um auch den Verkehr aus Oberbillwerder aufzunehmen.

Wie kann im Falle eines geplanten oder eines ungeplanten Ausfalls der S-Bahn z.B. durch Bauarbeiten oder technische Störungen ein Ersatzverkehr sichergestellt werden? Bereits heute stauen sich bei geplanten Ausfällen die Ersatzbusse an den Haltestellen. Bei ungeplanten Ausfällen sind bereits heute nicht genug Busse verfügbar um überhaupt zeitnah ein Ersatzbusangebot zu stellen.

Da es mit Ausnahme des von Bergedorf stündlich verkehrenden RE1 auch keine Alternativen mit größerer Kapazität gibt muss vermutlich damit gerechnet werden, dass Hamburg für Anwohner der S2/S21 zukünftig mehrere Wochen im Jahr unerreichbar sein wird.

Stellungnahme #1094

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Verkehrskonzept

Als das Verkehrskonzept im Rahmen des Masterplans entwickelt wurde, war der Umzugsplan der HAW noch nicht bekannt.  Zur HAW gehörten im letzten Jahr ca.19.500 Studenten, Lehrende  und Verwaltungsangestellte an 4 Standorten. Wenn jetzt ein neuer Gebäudekomplex in OBW entstehen soll, so ist davon auszugehen, dass man  zur Rationalisierung  diverse Studiengänge im vorgesehenen Neubau konzentriert. Das bedeutet, dass man für den neuen Standort bis zu 10.000 Nutzern rechnen muss. Die Wissenschaftserklärte Ende 2020, dass man sich noch im Abstimmungsprozess befände. Es ist aber jetzt schon klar, dass die HAW nicht nur den Charakter des Quartiers, sondern auch die Verkehrsströme stark verändern wird. Eine neue geänderte Verkehrsplanung ist notwendig.

Stellungnahme #1093

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Mir ist das Vorgehen schleierhaft. Seit mindestens 40 Jahren unternimmt Hamburg den Versuch, neue Stadtteile auf der grünen Wiese neu entstehen zu lassen. Die Planungen sind dann stets voll von positiven Darstellungen der mit der Neuansiedelung verbundenen Infrastruktur, seien es Cafès, Kitas, Sportstätten oder Einkaufsmöglichkeiten. In den Plänen sieht man glückliche Menschen in einer wunderbaren Atmospäre.

Schaut man sich in den realen Vierteln um, z. B. Neu-Allermöhe, Mümmelmannsberg, Lohbrügge-Nord, so stellt man fest, dass eine Lebendigkeit, wie man sie aus gewachsenen Stattteillen, wie Barmbek, Ottensen oder teilweise auch Bergedorf, kennt, nur in Spuren vorhanden ist. Häufig ist sie dann nicht Ergebnis einer guten städtebaulichen Planung, sondern ebenfalls Ausdruck eines längeren Wachstumsprozesses. Nicht selten findet man in den Vierteln eine Anhäufung von Mitbürger mit bestimmten Migrationsherkünften. Statt Integration und Inklusion förderte man die Segregation bzw. Abspaltung bestimmter Bevölkerungsgruppen, nicht nur Nationalitäten. Als Hamburger, der 35 Jahre in solchen Vierteln gelebt hat, maße ich mir das Urteil an.

Oberbillwerder ist aus meiner Sicht der nächste Schritt in die gleiche Richtung. Statt z. B. die aktuell stattfindende Ausdehnung von Bergedorf in Richtung A25 mit einem städtebaulichen Konzept zu optimieren - ohne die angesprochenen Problematiken -, werden Maßnahmen geplant, mit unverhältnismäßig aufwändigen Aufschüttungsmaßnahmen einen neuen, seelenlosen Stadtteil in die Landschaft zu setzen, um ihn an die ohnehin grenzwertig belastete Verkehrsinfrastruktur anbinden zu müssen.

Aus meiner Sicht ist das keine vorausschauende Stadtentwicklung, sondern lediglich der Blick auf die Landkarte mit der Frage "Wo ist hier noch ein hinreichend weißer Fleck, auf dem man ohne komplexe Berücksichtigung vorhandener Strukturen Menschen ansiedeln kann?". Einen Versuch, diese Menschen zum Teil des Ganzen, nämlich von Hamburg, zu machen, kann ich nicht erkennen. Stattdessen gibt man ein großes Stück landwirtschaftlicher Nutzfläche und damit auch kultureller Identität von Hamburg auf.

Ich bin gegen Oberbillwerder!

Stellungnahme #1089

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Der geplante ampelgesteuerte Anschluss des Ladenbeker Furtwegs an die B5 (beide Varianten) erweckt auf mich nicht den Eindruck, als könnten rush-hour-Verkehrsströme verzögerungsfrei aufgenommen werden. Sondern es könnten Wartezeiten entstehen. Der Schutz des Billwerder Billdeichs vor Schleichverkehr scheint jedoch darauf zu beruhen, dass das schon klappen wird und wirklich alle den Anschluss verwenden. Das könnte ein frommer Wunsch sein? Ich wiederhole daher meine Frage von der Veranstaltung vom 08.04.2021 (zoom): Mit welchen konkreten Maßnahmen wird der Billwerder Billdeich vor Schleichverkehr geschützt, wenn die Prognosen (auch die entstehenden Verkehrsströme betreffend) daneben liegen und sich erkennbar doch mehr Verkehr über den Billwerder Billdeich wälzt?

Stellungnahme #1088

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Bleibt die Veloroute entlang des nördlichen Bahngrabens während der langjährigen Baumaßnahmen durchgehend (dauernd) erhalten? Wenn nein, ist Ersatz dafür Teil der Planung?

https://www.hamburg.de/fahrradfahren-in-hamburg/426734/veloroute-9/

Stellungnahme #1087

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Am 8-4-21 auf der öffentlichen Plandiskussion erwähnter Einsatz von Langzügen (ÖPNV)…

Dazu folgende Fragen:

A.) Zwischen HBF HH und Bergedorf dürfte der Einsatz von Langzügen technisch kein Problem darstellen, auch die automatische Zugabfertigung, die in Allermöhe technisch nicht möglich war (SAT), dürfe laut meiner Info behoben sein.
Zwischen Bergedorf und Aumühle können keine Langzüge verkehren da der Bahnsteig in Reinbek und in Wohltorf zu kurz sind. Gerade letzterer dürfte auch nicht verlängert werden können da dafür der Platzbedarf fehlt.
Aumühle kann nur eingleisig mit Langzügen bedient werden.

B) Im Resultat müsste also in Bergedorf  aus dem Langzug ein Vollzug werden und das überschüssige Wagen „Paar“ ausgegleist werden.
Hier stellt sich sowohl ein personaltechnischer  als ein Zeitaufwand – bis das Gleis wieder geräumt ist  - dar.
Rein rechnerisch dürfte der 5 Minutentakt durch die Weiterfahrt nach Aumühle und das ausgleisen der übrigen Waggons nicht funktionieren da der der Mindestabstand zwischen Zugfahrten innerhalb eines definierten Gleisabschnitts berücksichtigt werden muss.

B1.) Wo sollen die ausgleisten Waggons parken ist dazu die „Parkfläche“ für S-Bahnen ausreichend dimensioniert in Bergedorf?

C.) Auf der Strecke der S21 gibt es mehrere Bahnhöfe mit nur einen Ausgang und einige mit nur einem breiten und einem schmalen Ausgang – hier sei Allermöhe – genannt.

Ist es aus Sicht des Rettungsschutz garantiert das alle Bahnsteige auf der Strecke innerhalb der notwendigen Zeit X geräumt werden können auch bei dem dauerhaften Einsatz von Langzügen trotz teilweise eingeschränkten (Not-) Ausgängen?

D.) Das Nadelöhr HBF HH ist hierbei noch nicht ausreichend berücksichtigt worden kann dieser den Betriebsablauf dauerhaft mit Langzügen „aufrecht erhalten“ wo der Betrieb schon jetzt am Limit ist und eine Lösung aktuell noch nicht in Sicht ist und auch nicht wenn sie gefunden ist/wäre zeitnah zu OBW zu bewerkstelligen wäre.

2.       Nehmen wir das Worst Case Szenario eines Ausfalls in der Rush Hour oder einen mehrtägigen Ausfall wegen Bauarbeiten und notwendigen SEV:
Wie kann gewährleistet werden das unter Berücksichtigung aller notwendiger Parameter im Falle eines Ersatzverkehrs mit Bussen zum einem die anliegenden Bewohner der Strecke nicht überstrapaziert, sowie den Verkehr auf den Straßen und umliegenden Straßen nicht lahmlegt.
Bei dem Einsatz von Langzügen sprechen wir von einer Kapazitätssteigerung von 50% und der SEV ist schon jetzt an seinen Grenzen und darüber hinaus und zudem unzuverlässig.
Das die zulässige Anzahl der erlaubten beförderten Personen geht sei hier nur am Rande erwähnt.

3. Je nachdem welche Zahlen man nimmt (zu Grunde legt) ist seit der Pandemie durch Covid 19 die Bereitschaft den ÖPNV zu nutzen um 30-50 % gesunken und die Auslastung der S21 nur zu den Spitzenzeiten gegeben.
Zunächst würde dies natürlich der Frage 1.) und 2.) zugutekommen aber wie wirkt sich diese kontroverse – verständliche – Einstellung (aufgrund der hygienischen Bedenken) auf die nicht als realistische Vision von 25% MIV in (um) OBW aus.
Was wenn die Zahlen aufgrund obiger Angaben nur eine Vermutung bleiben und der Anstieg vom ÖPNV ausbleibt aber der MIV um den Faktor X ansteigt und die geplanten Zahlen um weites übersteigt und die Berechnungen für die anliegenden Straßen, Zubringer und den Straßenverkehr innerhalb von OBW gar nicht zutreffen?

Stellungnahme #1086

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Warum werden die 6000-7000 Wohnungen von Oberbillwerder nicht z.B. in Mümmelmannsberg gebaut? Dort ist bereits alles erschlossen und eine U-Bahn ist auch vorhanden. Platz sollte genügend vorhanden sein, denn selbst dann hätte Mümmelmannsberg erst 93% der geplanten Einwohnerdichte (15000 Einwohner auf 118 ha) von Oberbillwerder. Außerdem würde die Stadt Milliarden sparen, die besser in Gesundheit, Bildung und Umwelt oder aber in den stadteigenen Wohnungsbau (siehe Wien) investiert wären.

Stellungnahme #1085

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Bei der öffentlichen Plandiskussion für Oberbillwerder am 08.03.2021 nannte der Bezirksamtsleiter für Bergedorf, die Zahl von 140.000 Neubürger in Hamburg bis 2035. Stand sind laut statistischem Landesamt 1,85 Mio Einwohner (11/2020). Im „STATISTISCHE BERICHTE Kennziffer: A I 8 - j 19 HH, Bevölkerungsentwicklung 2019 bis 2040 in Hamburg, Ergebnisse der 14. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung“, Herausgegeben am: 25. September 2019, werden 3 Einwohnerentwicklungs-Modelle vorgestellt, bis 2035 werden dort folgende Varianten errechnet:

W1 = + 85.000, W2 = + 108.000 und W3 = + 153.000

Die auf der Veranstaltung angegebene Zahl ist also eine Maximalbetrachtung. Nehmen wir das mal als gegeben. Für 140.000 neue Einwohner braucht man 70.000 Wohnungen. Zur Zeit werden 10.000 Wohnungen pro Jahr genehmigt. 20.000 Wohnungen sind genehmigt, der Bau wurde aber noch nicht angefangen (Bauüberhang), bleiben also noch 50.000 Wohnungen die fehlen. Diese Zahl ist aber schon durch die aktuellen Wohnungsbauprogramme der Bezirke gedeckt, ohne das man eine Grünflächenbebauung in Oberbillwerder braucht. Die Grundsteuerreform, geplant mit einer höheren Besteuerung von baureifen Grundstücken (Grundsteuer C) wird dann hoffentlich endlich dazu führen das mit Grundstücken nicht mehr spekuliert statt gebaut wird. Das Geld, welches in Oberbillwerder eingespart wird, sollte man lieber für etwas verwenden von dem mehr Menschen etwas haben und das die Verkehrswende beschleunigt und gut fürs Klima ist: Die Verlängerung der U-Bahn nach Lohbrügge und Wilhelmsburg.