Lohbruegge95-Bergedorf121-Neuallermoehe3

Verfahrensschritt

Interne Bearbeitung 1

Zeitraum

Behörde

Bezirksamt Bergedorf

Planungsanlass

Durch den Bebauungsplan mit der vorgesehenen Bezeichnung Lohbrügge 95 / Bergedorf 121 / Neuallermöhe 3 sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine gesicherte Erschließung des geplanten Stadtteils Oberbillwerder geschaffen werden. Im Bebauungsplanverfahren wird geprüft, ob beziehungsweise inwiefern der Ladenbeker Furtweg mit der Bundesstraße 5 verknüpft werden und ob beziehungsweise inwiefern der Knotenpunkt Ladenbeker Furtweg / Lohbrügger Landstraße ertüchtigt werden muss. Des Weiteren wird geprüft, ob die Kreuzung des Nettelnburger Landwegs mit dem Rahel-Varnhagen-Weg erweitert werden muss. Insbesondere sind Straßenverkehrsflächen und naturschutzfachliche Ausgleichsflächen vorgesehen.

Details der Plangebietsabgrenzung werden im weiteren Verfahren festgelegt; die Karten zeigen nur den nach aktueller Erkenntnis weitgehendsten Bereich.

Ansprechpartner für Bürger

Die Äußerungen und die Erörterung mit der Öffentlichkeit werden derzeit für die Befassung in den politischen Gremien ausgewertet.

Aretius Klosa
Tel.: 42891-4521
Katrin Hilpert
Tel.: 42891-4549
Klaus Wittmann
Tel.: 42891-4520

Aktuelle Mitteilungen

Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit endete am 15. April 2021.

16.04.2021

Die Äußerungen und die Erörterung mit der Öffentlichkeit werden derzeit für die Befassung in den politischen Gremien ausgewertet.

25. März 2021 bis zum 15. April 2021: Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit

Gemäß § 3 Absatz 1 des Baugesetzbuchs ist die Öffentlichkeit möglichst frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung,

Sie können an dieser Stelle Einsicht in die Karte des Verfahrens nehmen.

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Sachdatenabfrage

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Fehler

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Alle in der Karte dargestellten Inhalte sind auch in den Planungsdokumenten enthalten. Die Karte dient zur besseren Verständlichkeit. In der Karte können Sie mithilfe der links von der Karte zu findenden Kartenwerkzeuge unter anderem Einzeichnungen vornehmen und diese mit Ortsbezug in einer Stellungnahme vermerken oder auch Kartenebenen ein- oder ausblenden. Darüber befindet sich der "Reden Sie mit"-Button, um eine neue Stellungnahme zu verfassen. Sie können dort ggf. auch die Funktion "Kriterien am Ort abfragen" nutzen, um die Inhalte besser nachzuvollziehen und spezifischer Stellung zu nehmen.

Sie können an dieser Stelle Einsicht in die Dokumente des Verfahrens nehmen.

Sie sehen hier die Stellungnahmen, die von Beteiligten zu diesem Verfahren eingereicht und zur Veröffentlichung freigegeben wurden, nachdem der Verfahrensträger dem zugestimmt hat.

Stellungnahme #1018

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Als Anwohnerin am Dünenweg möchte ich mich für die Variante des Kreisels gegenüber des Mädchenwohnheims aussprechen. Das kleine Biotop unterhalb des Dünenweges ist als Regenrückhaltebecken, wie das Starkregen-Ereignis 2018 noch mal verdeutlicht hat, unverzichtbar. Außerdem leben dort verschiedenste Tiere, Vögel, Insekten, Frösche & usw. und es ist ein kleiner Puffer Grünes zwischen der B5 und den Häusern im Dünenweg.

Des Weiteren würde ich mir wegen des bereits schon gestiegenem Verkehrsaufkommens auf der B5 eine begrünte Lärmschutzwand wünschen. 

Stellungnahme #1017

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Eben gerade habe ich mir das von Ihnen veröffentlichte Video über die in Untersuchung befindlichen Zubringer-Varianten von der Brücke Ladenbeker Furtweg auf die Bergedorfer Straße B5 angesehen.

Eine mögliche Variante soll südöstlich der Brücke mit Hilfe einer Ampelkreuzung aufführen, zwei Varianten sind nördlich der Brücke, den Geesthang und ein Biotop und Regenrückhaltebecken durchschneidend, in Untersuchung.

 Mein Anliegen: Ich muss Sie dringend bitten, von den Zubringer-Varianten nordwestlich der Brücke Abstand zu nehmen. Wir wohnen unweit des Regenrückhaltebeckens am unteren Ende des Dünenwegs, der nächsten Anliegerstraße. Das Rückhaltebecken und Biotop ist derart offensichtlich ein besonders schützenswertes Stück Natur, dass es geradezu absurd erscheint, hier eine Auffahrrampe zu planen, wenn sich diese südlich der Brücke um ein vielfaches einfacher und verträglicher realisieren lässt. In dem Feuchtbiotop leben unzählige Vögel, Schmetterlinge etc.

 Und auch ein zweiter Punkt ist von zentraler Bedeutung: Das Rückhaltebecken ist für die Hangentwässerung und das Abpuffern von Starkregenereignissen in seinem jetzigen Umfang essentiell! Bei dem letzten Starkregenereignis 2018 ist am unteren Ende des Dünenwegs ein Mehrfamilienhaus schwer beschädigt worden und beinahe eingestürzt. Die Kellerwand schwamm mitsamt dem halben Hang in Richtung des Rückhaltebeckens, das die Wassermassen zum Glück gut kompensieren konnte. Wir alle wissen, dass -in Anbetracht des Klimawandels- solche Ereignisse in Zukunft häufiger werden. Die Lage der Anliegerstraßen hier, die auf ehemaligen Sanddünen errichtet sind und einer besonders guten Entwässerung bedürfen, benötigen solche Ausgleichsbereiche. Solche Strukturen sollten nicht ohne große Not angefasst werden!

 Der Zubringer südöstlich der Brücke ließe sich hingegen auch baulich wesentlich einfacher realisieren. Der Höhenunterschied, der hier zu überbrücken wäre, ist wesentlich kleiner, ein kaum genutzter Schotterparkplatz führt an der geplanten Baustelle bereits bis fast auf die Bundesstraße. Es wäre nur noch ein kleiner Sprung durch eine schmale Baumreihe nötig. Der Eingriff scheint vertretbar.

 Daher: Bitte streichen Sie mögliche Zubringer nördlich der Ladenbeker Furtweg-Brücke aus der Planung. Ein womöglich besser fließender Autoverkehr bei einem nördlichen Zubringer und die hierbei entstehenden starken baulichen Eingriffe stehen in krassem Missverhältnis zu einem Zubringer südöstlich, der zwar eine Ampel benötigt aber den sonst in jeder Hinsicht geringeren Eingriff in Natur und essentielle bauliche Strukturen darstellt.

Stellungnahme #1016

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Dieser neue Stadtteil Oberbillwerder liegt so günstig wie kein anderer direkt an einer S-Bahn-Station und an einer Fahrradveloroute, die den neuen Stadtteil sowohl mit der Bergedorfer City als auch Hamburger City verbindet. Gleichzeitig wird dieser neue Stadtteil als „Sportstadtteil“ bezeichnet und geplant. Auch wenn man den MIV nicht auf Null reduzieren wird, erfordert dies doch keine Maßnahmen, mit denen zu Gunsten des MIV weitere Grünflächen asphaltiert werden und das Naturschutzgebiet beeinträchtigt wird. Dies ist jedoch bei allen drei Varianten der Anbindung des Ladenbeker Furtwegs an die Bergedorfer Straße (B5) der Fall. Zusätzliche Straßen fördern doch gerade den MIV. Es muss darum gehen, auch die bestehenden Stadtteile durch geschickte verkehrsleitende Maßnahmen vor dem MIV aus Oberbillwerder zu schützen. Das Ziel der Verkehrslenkenden Maßnahmen (etwa durch ampelphasenlängen, Beschränkung der Abbiegemöglichkeiten) sollte es sein, nicht nur den MIV auf dem Ladenbeker Furtweg im Vergleich zu heute nicht erhöht wird, sondern dass auch hier die Verkehrswende spürbar wird. Es sollte daher gerade nicht darum gehen, den MIV aus Oberbillwerder optimal abzuleiten, damit man mit dem Auto so schnell wie möglich in die Stadt kommt anstatt den ÖPNV zu nutzen. Dies würde den MIV aus Oberbillwerder fördern und der Verkehrswende entgegenarbeiten.

Falls diesen grundsätzlichen Anmerkungen bei der weiteren Planung nicht gefolgt werden sollte, hier noch weitere Anmerkungen im Detail:

Die Variante 1 führt dazu, dass der bestehende Radweg an der B5 Richtung HH-Innenstadt nicht weiter bestehen kann. In der Beschreibung der Variante wird nur vage von 2 lösungsmöglichen gesprochen, die o einer "aufwendigen Brückenkonstruktion " oder in einer "weiträumigen Umfahrung" bestehen müssten. Dieser Radweg wird gerade von Personen genutzt, deren Ziel es ist, schnell mit dem Fahrrad voranzukommen. Dieser Anteil des Radverkehrs wird in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen. Beide Varianten konterkarieren das Ziel, mit dem Fahrrad schnell das Ziel zu erreichen. Mit dieser Variante wird nicht mal wieder einseitig der MIV gefördert und das noch auf kosten des Radverkehrs. Damit erfüllt die Variante nicht das Ziel, Fahrradverkehr zu fördern, nicht mal ein gleichberechtigtes Miteinander von MIV und Fahrrad wird berücksichtigt.  Eine solche Variante erfüllt damit nicht die KO-Kriterien einer fahrradgerechten/-freundlichen Stadt

Bei den Varianten 2 und 3 wird der Radverkehr auf beide Radwege an der B5 jeweils durch Ampeln behindert. Durch geeignete Maßnahmensollte wenigstes diese Störung des Radverkehrsflusses so gering wie möglich gehalten werden. Denkbare Maßnahmen wären etwa eine Vorrangschaltung für den Radverkehr beispielsweise durch Kontaktschwellen auf dem Radweg weit vor der Ampel, sodass dieser eine Durchfahrt erhält, ohne dass angehalten werden muss.

Insbesondere die Varianten 1 und 2 berücksichtigen in keiner Weise die Mobilität der Fußgänger auf dem Walter-Hammer-Weg vom Wasserturmspielplatz zur Boberger Furt und andersherum. Diese Verbindung hat für die Lohbrügger Bevölkerung eine große Bedeutung und wird stark frequentiert. Auch die Anbindung des ÖPNV mit der Haltestelle direkt an der Stadtteilschule wird zu wenig berücksichtigt.

Stellungnahme #1015

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

2018 ist unser Haus bei Starkregen abgesackt . Dieses wurde mühselig wieder hergestellt . Ich habe nun Angst, dass bei den Bauarbeiten das Haus wieder beschädigt wird.

Stellungnahme #1015

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Lärmschutz für die Anwohner kann nun nicht mehr gewährleistet werden...

Stellungnahme #1015

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Es wird durch die Maßnahmen sehr viel Umwelt (Naturschutz) zerstört. Zur Zeit haben wir noch einen Sichtschutz durch Bäume zur B5 . Anschließend haben wir einen direkten Blick auf B5 und Auffahrt und Abfahrt. Kein Sichtschutz mehr...

Stellungnahme #1015

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Die Autobahn A25 (Umgehungsautobahn) ist mal dafür gebaut worden, den Verkehr aus der Stadt Bergedorf/Lohbrügge zu reduzieren. Es tritt nun das Gegenteil ein.

Stellungnahme #1015

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Warum muss der Ganze Verkehr über die B5 geleitet werden ? Im Ladenbeker Furtweg ist zum Berufsverkehr sowieso schon jeden Tag Stau .

Stellungnahme #1014

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Des weiteren werden hier kleine Oasen der Natur (in Lohbrügge), zusätzlich zerstört. Z. B. der Walter Hammer Weg, oder die Hundeauslauf Zone am Regenbecken. Dazu natürlich die Hauptbebauung des eigentlichen Ackerlandes und der Natur.

Stellungnahme #1014

Verfasser: Bürger
Eingereicht am:

Ich als Anwohner, einer der ersten Reihenhäuser im Ladenbeker Furtweg, bin ich wirklich um die Wohnqualität mehr als besorgt!! In wie fern, wird der Anschluss an die B 5 gebaut? Vor der Brücke (von Lohbrügge kommend) oder erst nach der Brücke? Dazu bin ich gespannt, wie man das Verkehrschaos in den Griff bekommen möchte. Hier herrscht ja jetzt schon, zu den Stoßzeiten, Ausnahme Zustand. Fahrzeuge stehen oftmals bis zu den Bushaltestellen, bzw. manchmal bis Brücke im Ampelstau zur Lohbrügger Landstraße.  ....und dann nochmal 15000 Bewohner dazu, Respekt wie man das bewältigen will??