Hinsichtlich der Bebauungsplanverfahren Kirchwerder 33 und Kirchwerder 34 ist in einem städtebaulich-freiraumplanerischen Workshopverfahren neben unterschiedlichen Planungsalternativen für die Entwicklung des neuen Schulstandortes auch die Entwicklung eines Wohngebiets untersucht worden. Für den Schulneubau wurden unterschiedliche Standorte geprüft. Untersucht wurden Potentiale am jetzigen Standort, auf Flächen am Kirchenheerweg und an der Schule Curslack-Neuengamme. Im Einzugsbereich standen Gebäudeleerstände für eine Schule mit ca. 1000 Schülern oder Baulücken, die einen mehrzügigen Schulstandort inklusive Außenanlagen aufnehmen könnten, nicht zur Verfügung. Der neue Standort unterliegt keinen Restriktionen wie die anderen geprüften Standorte. Der Schulneubau wertet einerseits den Ortskern von Kirchwerder infrastrukturell auf und bietet auf Grund seiner zentralen Lage im Einzugsbereich eine gute Erreichbarkeit. Er bildet zusammen mit dem Wohngebiet Kirchwerder 34 einen neuen Ortsrandabschluss von Kirchwerder.
Für die im Rahmen der Planungsziele verfolgte Arrondierung des Kirchwerder Ortskern im Anschluss an die vorhandene Bebauung und den neuen Schulstandortes sowie im Übergang zur freien Landschaft bestehen keine anderweitigen Planungsmöglichkeiten. In diesem Rahmen wurde insbesondere eine südlichere Anbindung des Plangebiets an den Kirchenheerweg geprüft. Allerdings stand die betrachtete unbebaute Fläche nicht für eine Anbindung zur Verfügung. Gleichfalls geprüft wurden eine geringere bauliche Nähe zum Gebiet Karkenland, unterschiedliche Bauweisen und Firstrichtungen (senkrecht zur Feldflur). Schließlich wurden für ein ländlichere Struktur ein größerer Abstand zum Gebiet Karkenland, mehr Einzelhäuser sowie parallele Firstrichtungen am Ortsrand entschieden.
Es wurden im Rahmen der Planung darüber hinaus keine Varianten geprüft, von den wesentlich sich unterscheidende Umweltauswirkungen zu erwarten sind.