4.2.1.3 Geplante Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich der nachteiligen Auswirkungen
Es sind keine Maßnahmen erforderlich bzw. vorgesehen.
Es sind keine Maßnahmen erforderlich bzw. vorgesehen.
Die bisherige Ausgestaltung des Plangebietes mit Bäumen über versiegelten Flächen und tlw. Rasen beeinflusst das lokale Klima positiv. Der angrenzende Stadtraum ist mit seinen bebauten Arealen, die als städtische Wärmeinseln wirken, bereits hitzebelastend vorgeprägt. Die baumbestandenen Freiflächen des Plangebiets werden in der Klimaanalyse aufgrund des Baumbestands als „Flächen mit hoher bis sehr hoher stadtklimatischer Bedeutung“ eingestuft, da die üppige Bestandsbaumkulisse die kühlende Wirkung des Harburger Stadtparks erweitert und das Wohnquartier an heißen Sommertagen bis zur Hohen Straße mit kühlender Luft versorgt.
Städtische Siedlungsbereiche gelten als bioklimatische Belastungsbereiche mit einer grundsätzlich erhöhten Durchschnittstemperatur, bei denen insbesondere die nächtliche Wärmebelastung in austauscharmen, sommerlichen Hochdruckwetterlagen beachtlich ist. Die stadtklimatische Analyse für die Gesamtstadt (2023) stellt den Bereichen des Plangebiets keine hohe Empfindlichkeit gegenüber Nutzungsintensivierungen zu. Gleichzeitig beschreibt es die umgebenden Siedlungsräume als bioklimatisch ungünstige Bereiche mit mäßiger bis hoher bioklimatischer Belastung.