Planunterlagen: Steilshoop11

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Inhaltsverzeichnis

Begründung

Landschaftsprogramm

Das Landschaftsprogramm für die Freie und Hansestadt Hamburg vom 14. Juli 1997 (HmbGVBl. S. 363) stellt für das Plangebiet überwiegend das Milieu „Etagenwohnen“, untergeordnet im Nordosten „Gartenbezogenes Wohnen“ und im Süden „Grünanlage eingeschränkt nutzbar“ dar. Für einen Streifen entlang des Bramfelder Sees ist die milieuübergreifende Funktion Naturhaushalt – Schutz oberflächennahen Grundwassers/Stauwassers – dargestellt. Die Flächen „Grünanlage, eingeschränkt nutzbar“ und die beiden Wegeparzellen im Plangebiet sind Bestandteil des 2. Grünen Rings mit der milieuübergreifenden Funktion Freiraumverbund.

Karte Arten- und Biotopschutz

Die Karte Arten- und Biotopschutz stellt für das Plangebiet die Biotopentwicklungsräume „Städtisch geprägte Bereiche teils geschlossener, teils offener Wohn- und sonstiger Bebauung mit mittlerem bis geringem Grünanteil“ (12) sowie „Offene Wohnbebauung mit artenreichen Biotopelementen, wie Hecken, Knicks, Tümpeln, Ruderalflächen, Gehölzbeständen, Bäumen und Wiesen, bei hohem Anteil an Grünflächen“ (11a) und im Süden „Sportanlage“ (10d) dar.

Grünes Netz Hamburg

Das Grüne Netz stellt die leitende, gesamtstädtische Freiraumstrategie der Stadt Hamburg dar und formuliert auf Basis des vorhandenen Grüns in der Stadt ein räumliches Zielbild der übergeordneten Vernetzung. Die zentrale Planfigur aus zwölf Landschaftsachsen und zwei Grünen Ringen legt sich als raumwirksames und gliederndes Gerüst über das Grün der Stadt und beschreibt die Entwicklungsrichtung dieser Räume als bedeutender Teil der blau-grünen Infrastruktur Hamburgs. Landschaftsachsen und Grüne Ringe verlaufen über bestehende Landschaftselemente wie Gewässerläufe, über Grünlagen wie die großen Parks und Friedhöfe und weiten sich in die Kultur- und Naturlandschaft des Umlands aus. Die gesamtstädtisch bedeutsamen Grünverbindungen bilden dazwischen eine kleinräumige, engmaschige Vernetzung.

Das Grüne Netz ist im Landschaftsprogramm dargestellt. Geringfügige fachlich begründete Aktualisierungen sind in der Fachkarte Grün Vernetzen dargestellt. Der Bebauungsplan Steilshoop 11 liegt teilweise im 2. Grünen Ring.

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